KundenkommunikationAngebotskommunikation

Preiserhöhung professionell ankündigen – so bleiben Ihre Kunden

Ihre Preise steigen. Diese Vorlage hilft Ihnen, die Erhöhung so zu kommunizieren, dass Kunden sie verstehen – mit Begründung, Zeitrahmen und Gesprächsangebot.

MaschinenbauElektrotechnikHandwerkIT-Dienstleister

Wann brauchen Sie diese Vorlage?

Die Preise müssen hoch. Vielleicht wegen gestiegener Materialkosten, höherer Löhne, neuer Zertifizierungen oder weil Sie seit drei Jahren nicht erhöht haben und die Marge schmilzt. Der Grund ist nachvollziehbar – aber die E-Mail, die Sie jetzt schreiben müssen, ist trotzdem unangenehm.

Das Problem: Preiserhöhungen werden fast immer schlecht kommuniziert. Entweder zu spät, zu knapp oder zu defensiv. „Aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen sehen wir uns leider gezwungen…“ – dieser Satz steht in 90% aller Preiserhöhungsschreiben. Er ist unpersönlich, passiv und gibt dem Kunden das Gefühl, dass Sie selbst nicht hinter der Entscheidung stehen.

Die bessere Strategie: Offen, frühzeitig und mit Kontext. Der Kunde will drei Dinge wissen: Warum wird es teurer? Ab wann genau? Und was bekomme ich weiterhin dafür? Wenn Sie diese drei Fragen beantworten, akzeptieren die meisten Kunden eine moderate Preisanpassung – weil sie nachvollziehbar ist.

Diese Vorlage generiert ein Preiserhöhungsschreiben, das ehrlich ist ohne sich zu rechtfertigen. Mit konkreter Begründung, klarem Datum und dem Angebot eines Gesprächs für wichtige Kunden.

Der Unterschied

Ohne und mit Struktora – gleiches Thema, komplett anderes Ergebnis.

Ohne Struktora
Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen im Bereich Rohstoffe und Energie sehen wir uns leider gezwungen, unsere Preise zum 01.07.2026 anzupassen. Die Erhöhung beträgt ca. 8%. Wir bitten um Ihr Verständnis. Mit freundlichen Grüßen Geschäftsführung
  • „Leider gezwungen“ – passiv und defensiv
  • „Ca. 8%“ – unpräzise, wirkt willkürlich
  • „Sehr geehrte Damen und Herren“ – Serienbrief an alle
  • Kein Mehrwert – warum lohnt es sich trotzdem, Kunde zu bleiben?
  • Kein Gesprächsangebot – der Kunde fühlt sich vor vollendete Tatsachen gestellt
Mit Struktora
Sehr geehrter Herr Kaufmann, seit 2023 arbeiten wir zu denselben Konditionen zusammen. In dieser Zeit sind unsere Material- und Fertigungskosten um insgesamt 22% gestiegen – ohne dass wir das an Sie weitergegeben haben. Ab dem 01.07.2026 passen wir unsere Preise um 8% an. Die neuen Konditionen gelten für Aufträge, die nach diesem Datum eingehen. Alle bestehenden Aufträge bleiben zu den aktuellen Preisen. Was sich nicht ändert: Sie erhalten weiterhin Einzelfertigung mit Prüfprotokoll, 24 Monate Gewährleistung und einen festen Ansprechpartner für Ihre Projekte. Ich möchte die neuen Konditionen gerne mit Ihnen persönlich besprechen. Passt Ihnen ein kurzer Termin in der Woche ab dem 17.03.? Mit freundlichen Grüßen Stefan Becker Geschäftsführung
  • Konkrete Begründung: 22% Kostensteigerung seit 2023, bisher nicht weitergegeben
  • Klare Zahl: genau 8%, nicht „ca.“
  • Stichtagsregel: Alle bestehenden Aufträge bleiben beim alten Preis
  • Mehrwert-Erinnerung: Was der Kunde weiterhin bekommt
  • Persönliches Gesprächsangebot statt „Wir bitten um Verständnis“

Gleicher Zeitaufwand. Komplett anderes Ergebnis.

So sieht das in Struktora aus

Fünf Felder ausfüllen. Ergebnis kopieren. Fertig.

app.struktora.com
VorlagenKundenkommunikationAngebotskommunikation
Eingabe
Kundenname: Herr Kaufmann, Fa. Kaufmann Anlagenbau
Begründung: Material- und Fertigungskosten seit 2023 um 22% gestiegen
Höhe der Anpassung: 8%
Gültig ab: 01.07.2026
Was bleibt gleich: Einzelfertigung, Prüfprotokoll, 24 Mon. Gewährleistung
▶ Text generieren
Ergebnis
Sehr geehrter Herr Kaufmann, seit 2023 arbeiten wir zu denselben Konditionen zusammen. In dieser Zeit sind unsere Material- und Fertigungskosten um insgesamt 22% gestiegen – ohne dass wir das an Sie weitergegeben haben. Ab dem 01.07.2026 passen wir unsere Preise um 8% an. Die neuen Konditionen gelten für Aufträge, die nach diesem Datum eingehen. Alle bestehenden Aufträge bleiben zu den aktuellen Preisen. Was sich nicht ändert: Sie erhalten weiterhin Einzelfertigung mit Prüfprotokoll, 24 Monate Gewährleistung und einen festen Ansprechpartner für Ihre Projekte. Ich möchte die neuen Konditionen gerne mit Ihnen persönlich besprechen. Passt Ihnen ein kurzer Termin in der Woche ab dem 17.03.? Mit freundlichen Grüßen Stefan Becker Geschäftsführung
📋 Kopieren✏️ Bearbeiten↗ In Outlook öffnen

Das ist kein Mockup – so sieht Struktora wirklich aus.

Fünf Fehler, die diese E-Mail ruinieren

  1. 1

    „Leider sehen wir uns gezwungen“ als Einstieg

    Diese Formulierung sagt: Wir stehen nicht hinter unserer eigenen Entscheidung. Der Kunde hört: Hier kann man verhandeln. Besser: sachlich begründen, souverän kommunizieren.

  2. 2

    Zu kurzfristig ankündigen (weniger als 4 Wochen Vorlauf)

    Der Kunde hat Budgets geplant, Kalkulationen gemacht. Eine Preiserhöhung mit 2 Wochen Vorlauf ist respektlos – und gibt ihm einen Grund, den Lieferanten zu wechseln.

  3. 3

    Alle Kunden gleich anschreiben (Serienbrief)

    Ihr größter Kunde mit 200.000 € Jahresumsatz und der Gelegenheitskunde mit 3.000 € verdienen nicht die gleiche E-Mail. Mindestens die Top-20-Kunden brauchen einen persönlichen Anruf.

  4. 4

    Keinen Mehrwert erwähnen, nur die Erhöhung

    Wenn Sie nur sagen ‚es wird teurer', bleibt nur die Zahl. Wenn Sie sagen ‚es wird teurer, aber Sie bekommen weiterhin X, Y, Z', bleibt der Wert.

  5. 5

    Kein Gesprächsangebot machen

    Der Kunde fühlt sich vor vollendete Tatsachen gestellt. Ein Gesprächsangebot signalisiert: Wir respektieren diese Geschäftsbeziehung. Und oft ergibt sich eine individuelle Lösung.

Für welche Branchen?

Diese Vorlage funktioniert branchenübergreifend – hier vier konkrete Szenarien.

Maschinenbau

Stahlpreise sind in 18 Monaten um 30% gestiegen. Sie müssen die Preise für Standardbauteile um 10% anheben. Sondermaschinen werden individuell kalkuliert. Die E-Mail muss das differenzieren – Standardkatalog steigt, individuelle Angebote werden weiterhin projektbezogen erstellt.

Felder: Begründung (Stahlpreise), Höhe, Stichtag, Was betroffen ist / was nicht

Branchenseite

Handwerk

Ein Malerbetrieb muss die Stundenpreise von 52 € auf 58 € anheben – Tariflohnerhöhung plus gestiegene Materialkosten. Die Kunden sind Privathaushalte und Hausverwaltungen. Der Ton muss einfacher sein als im B2B-Bereich.

Felder: Alter Preis, neuer Preis, Begründung (Tariflohn + Material), ab wann gültig

Branchenseite

Elektrotechnik

Ein Elektroplanungsbüro erhöht die Stundensätze erstmals seit 4 Jahren. Von 95 € auf 105 €. Die Begründung: neue CAD-Software, Zertifizierung nach VDE, Weiterbildungskosten. Die E-Mail muss zeigen, dass der Kunde für den höheren Preis auch mehr bekommt.

Felder: Alter/neuer Stundensatz, Begründung (Investitionen), neue Leistungen, Stichtag

Branchenseite

IT-Dienstleister

Ein Managed-Service-Vertrag wird um 12% teurer. Der Kunde zahlt bisher 890 €/Monat. Begründung: erweiterter Leistungsumfang (24/7-Monitoring statt 8-17 Uhr), neue Security-Features. Hier wird die Preiserhöhung gleichzeitig als Leistungserweiterung positioniert.

Felder: Alter/neuer Preis, neue Leistungen im Detail, Stichtag, Vergleich alt vs. neu

Branchenseite

Häufige Fragen zu dieser Vorlage

Wie viel Vorlauf sollte ich bei einer Preiserhöhung geben?

Mindestens 6 bis 8 Wochen. Bei Großkunden und Rahmenverträgen idealerweise ein Quartal. Je früher der Kunde es erfährt, desto weniger fühlt er sich überrumpelt.

Soll ich den Prozentsatz oder den neuen Absolutpreis nennen?

Beides. Der Prozentsatz gibt die Dimension, der Absolutpreis die Klarheit. Im B2B mit individuellen Konditionen reicht manchmal der Prozentsatz – bei Standardpreislisten brauchen Sie die konkrete neue Zahl.

Kann ich die Preiserhöhung für verschiedene Kundengruppen unterschiedlich gestalten?

Ja, und das sollten Sie. Struktora generiert für jeden Kunden eine individuelle E-Mail – mit persönlicher Anrede, kundenspezifischem Kontext und passender Begründung.

Was, wenn der Kunde droht zu wechseln?

Dann war entweder die Erhöhung zu hoch, die Kommunikation zu spät oder die Begründung zu schwach. Bieten Sie ein Gespräch an. In vielen Fällen geht es dem Kunden nicht um die 8% – sondern darum, gehört zu werden.

Gibt es eine separate Vorlage für Preiserhöhungen bei Rahmenverträgen?

Ja. Die Vorlage 'Konditionsverhandlung' im Bereich Einkauf eignet sich für Rahmenvertrags-Anpassungen, weil sie die vertraglichen Rahmenbedingungen berücksichtigt.

Ähnliche Vorlagen

Professionelle E-Mails in 2 Minuten

Starten Sie allein ab 49 €/Monat – oder testen Sie 14 Tage kostenlos mit Ihrem Team.