Nach dem Angebot professionell nachhaken – ohne aufdringlich zu wirken
Ihr Angebot liegt seit Tagen beim Kunden. Diese Vorlage hilft Ihnen, freundlich nachzufassen – mit einem konkreten Anlass statt einer leeren Nachfrage.
Wann brauchen Sie diese Vorlage?
Sie haben ein Angebot geschickt. Gut kalkuliert, sauber formuliert. Und dann: Stille. Kein Anruf, keine E-Mail, keine Rückfrage. Nach einer Woche fragen Sie sich: Hat er es überhaupt gelesen?
Die meisten Vertriebler kennen diesen Moment – und die meisten reagieren falsch. Entweder sie warten zu lange, weil sie nicht „nerven“ wollen. Oder sie schreiben: „Ich wollte mal nachfragen, ob Sie unser Angebot erhalten haben.“ Beides ist schwach. Zu langes Warten signalisiert Desinteresse. Die Standard-Nachfrage signalisiert: Ich habe nichts Besseres zu sagen.
Ein gutes Follow-up braucht einen Anlass. Das kann eine neue Information sein, eine Frist, ein Bezug zum letzten Gespräch. Der Punkt ist: Sie geben dem Kunden einen Grund, auf Ihre E-Mail zu antworten – nicht nur ein schlechtes Gewissen.
Diese Vorlage generiert ein Follow-up, das freundlich ist, einen konkreten Aufhänger hat und mit einer einfachen Frage endet, die der Kunde in einem Satz beantworten kann.
Der Unterschied
Ohne und mit Struktora – gleiches Thema, komplett anderes Ergebnis.
- Kein konkreter Anlass – wirkt wie eine Massen-Nachfrage
- „Ich wollte kurz nachfragen“ ist die schwächste Eröffnung im Vertrieb
- „Haben Sie noch Fragen?“ ist eine geschlossene Frage – Antwort: „Nein.“
- Kein Bezug zum Angebot oder zum Gespräch
- Kein nächster Schritt – der Kunde muss selbst aktiv werden
- Konkreter Anlass: Neue Information (Montagetermin, letzter Slot)
- Mehrwert für den Kunden: Montage ohne Betriebsunterbrechung
- Zeitdruck ohne Druck: „letzter freier Slot“ ist sachlich, nicht manipulativ
- Einfache Frage: „Passt Donnerstag?“ – leicht zu beantworten
- Konkreter nächster Schritt: 5-Minuten-Telefonat
Gleicher Zeitaufwand. Komplett anderes Ergebnis.
So sieht das in Struktora aus
Fünf Felder ausfüllen. Ergebnis kopieren. Fertig.
Das ist kein Mockup – so sieht Struktora wirklich aus.
Fünf Fehler, die diese E-Mail ruinieren
- 1
„Ich wollte mal nachfragen, ob...“ als Einstieg
Das ist die häufigste und schwächste Follow-up-Eröffnung im B2B. Sie gibt dem Kunden keinen Grund zu antworten – und signalisiert, dass Sie nichts Neues zu sagen haben.
- 2
Zu lange warten (mehr als 5-7 Werktage)
Nach zwei Wochen hat der Kunde Ihr Angebot vergessen oder bereits ein anderes angenommen. Das Follow-up-Fenster schließt sich schnell.
- 3
Kein konkreter Anlass oder neue Information
Ohne Anlass ist das Follow-up nur eine Erinnerung. Mit einem neuen Detail – Termin, Erkenntnis, Zusatzinfo – wird es ein Grund, das Angebot nochmal anzuschauen.
- 4
Offene Fragen statt geschlossener nächster Schritt
„Melden Sie sich bei Fragen“ erfordert Initiative vom Kunden. „Passt Donnerstag 10 Uhr?“ erfordert nur ein Ja oder Nein.
- 5
Druck aufbauen mit künstlicher Dringlichkeit
„Dieses Angebot gilt nur noch bis Freitag“ ohne sachlichen Grund wirkt manipulativ. Echte Dringlichkeit (Montageslot, Liefertermin) dagegen ist ein Service.
Für welche Branchen?
Diese Vorlage funktioniert branchenübergreifend – hier vier konkrete Szenarien.
Maschinenbau
Sie haben ein Angebot für eine Sondermaschine geschickt und seit 10 Tagen nichts gehört. Inzwischen hat Ihr Konstruktionsteam eine Optimierung gefunden, die die Lieferzeit um 3 Wochen verkürzt. Das ist Ihr Follow-up-Anlass.
Felder: Angebotsnummer, neue Information (Lieferzeitverkürzung), konkreter Terminvorschlag
BranchenseiteHandwerk
Sie haben einem Privatkunden ein Angebot für eine Badsanierung geschickt. Seitdem Stille. Sie wissen, dass der Kunde im April Urlaub hat und das Bad vorher fertig sein soll. Das ist Ihr Aufhänger: Terminplanung.
Felder: Projekt, zeitlicher Bezug (Urlaub, Saison), konkreter Starttermin-Vorschlag
BranchenseiteElektrotechnik
Ein Industriekunde hat ein Angebot für die Erweiterung der Gebäudeautomation erhalten, aber nicht reagiert. Ihr Projektleiter hat inzwischen geprüft, dass die bestehende KNX-Installation kompatibel ist – das spart dem Kunden die Neuverkabelung.
Felder: Angebot, technische Neuigkeit (Kompatibilitätsprüfung), Kostenersparnis, Terminvorschlag
BranchenseiteIT-Dienstleister
Sie haben ein Angebot für einen Server-Umzug geschickt. Der Kunde hat nicht geantwortet. Inzwischen hat Microsoft ein End-of-Life-Datum für Windows Server 2019 angekündigt – das betrifft den Kunden direkt. Ihr Follow-up liefert einen externen Anlass.
Felder: Angebot, externer Anlass (Herstellerankündigung), Auswirkung auf den Kunden, Terminvorschlag
BranchenseiteHäufige Fragen zu dieser Vorlage
Wie lange sollte ich nach dem Angebot warten, bevor ich nachhake?
5 bis 7 Werktage bei Standardangeboten. Bei größeren Projekten (über 10.000 €) kann es auch 10 Tage sein. Wichtig: Vereinbaren Sie beim Angebot gleich einen Follow-up-Termin.
Was, wenn der Kunde auch auf das Follow-up nicht antwortet?
Dann nutzen Sie die Vorlage „Follow-up mit nächstem Schritt“ oder „Letztes Follow-up“. Drei Kontaktversuche sind im B2B üblich – danach ruhen lassen.
Soll ich im Follow-up einen Rabatt anbieten?
Nein. Ein Follow-up ist kein Verhandlungsangebot. Bieten Sie Mehrwert (neue Info, Termin, Klärung) – keinen Nachlass. Wenn der Kunde den Preis verhandeln will, wird er das sagen.
E-Mail oder Anruf – was ist besser für ein Follow-up?
Beides hat Vorteile. Die E-Mail ist dokumentiert und nicht aufdringlich. Der Anruf ist persönlicher. Am besten: E-Mail mit konkretem Telefontermin-Vorschlag – dann hat der Kunde die Wahl.
Kann ich das Follow-up auch für Bestandskunden nutzen?
Ja. Diese Vorlage funktioniert für jedes offene Angebot – egal ob Neukunde oder Bestandskunde. Der Ton passt sich über Ihr Firmenprofil an.
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